Spatenstich für den Kreisverkehr Höhe WIKA/St 3259

12.03.2020
Wörth a. Main – mit dem Bau des Kreisverkehrs wird ein wichtiger Knotenpunkt entschärft

Rathaus-Schriftzug

Mit einem symbolischen Spatenstich wurden die Arbeiten zum Bau des neuen Kreisverkehrs auf der St3259 in Wörth aufgenommen. Bürgermeister Andreas Fath bezeichnete das Vorhaben als „Brückenschlag“ zwischen den Städten Wörth a. Main und Klingenberg (Stadtteil Trennfurt).

Im Auftrag des Freistaates Bayern tritt die Stadt Wörth als Bauherr auf, da der Baubereich im Bebauungsplanumgriff des nun fertiggestellten Gewerbe- und Industriegebietes „Weidenhecken“ liegt. Die Kosten in Höhe von ca. 1 Mio. Euro werden anteilig auf den Freistaat und die Stadt Wörth umgelegt. MdL Dr. Helmut Kaltenhauser teilte hierzu mit, dass die Maßnahme mit Mitteln aus dem bayerischen Staatshaushalt bezuschusst wird.

Wie Behördenleiter Klaus Schwab vom Staatlichen Bauamt Aschaffenburg ausführte, wird mit dem Umbau der höhengleichen Kreuzung zu einem Kreisverkehr ein wichtiger Knotenpunkt entschärft. Die heute aufkommenden Verkehrsströme machten eine Neuplanung des Kreuzungsbereichs notwendig. Neben dem überörtlichen Verkehr auf der St3259, die auch als Zubringer zur B469 dient, spielen hier der Werksverkehr der Fa. WIKA sowie das zu erwartende zusätzliche Verkehrsaufkommen aus dem Gewerbe- und Industriegebiete „Weidenhecken“ eine große Rolle. Mit einem straßenbegleitenden Radweg und Querungshilfen über die Staatsstraße wird auch die Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer in diesem Bereich gewährleistet.

Nach Ausführungen des Planers Jochem Kempf vom Ingenieurbüro „elementar“ GmbH, ist der Kreisverkehr mit einem Durchmesser von 38 Metern und einer Fahrbahnbreite von 7,5 Metern für eine Kapazität von 25.000 Fahrzeugen innerhalb von 24 Stunden ausgelegt. Dies bietet genug Reserven auch für zukünftige Verkehrsaufkommen. Die ausführende und regional ansässige Baufirma Josef Stix GmbH & Co.KG aus Niedernberg veranschlagt für das Bauprojekt eine Bauzeit von rund 8 Monaten. Der Verkehr wird während der Bauzeit komplett an der Baustelle vorbeigeleitet, so dass ein reibungsloser Verkehrsfluss sichergestellt ist. Ein herzlicher Dank wurde an die Firma WIKA ausgesprochen, die es durch Überfahrt über das werkseigene Gelände ermöglicht, dass der Stadtteil Trennfurt auch während der Bauphase in diesem Bereich angeschlossen bleibt.

(v.l.): Bgm. Andreas Fath (Wörth), Bgm. Ralf Reichwein (Klingenberg), Jochem Kempf (Büro elementar), Klaus Schwab (StBaAB), MdL Dr. Helmut Kaltenhauser, Werner Kunkel (Fa. Stix), Thomas Bergmann (Fa. Stix), Günter Brandt (StBaAB)

Bürgermeister Andreas Fath dankte zum Abschluss allen beteiligten Firmen und Behörden für die bislang schon ausgezeichnete Zusammenarbeit. Rückblickend zu dem anfangs angesprochenem „Brückenschlag“ äußerte er den dringenden Wunsch nach einem Brückenbauwerk als Ersatz für den Bahnübergang Trennfurt zur weiteren Optimierung des Verkehrsflusses, gerade auch im Hinblick auf einzuhaltende Rettungsfristen. Seitens des Staatlichen Bauamts gäbe es hierzu schon erste Überlegungen, so Behördenleiter Klaus Schwab, allerdings bedarf es auf Grund der Vielzahl der Verfahrensbeteiligten eines langen Atems. Die Notwendigkeit aber sei bekannt, so dass das drängende Thema weiter verfolgt werde.

Bürgermeister Fath wünschte allen beteiligten Firmen und Behörden viel Erfolg bei der Umsetzung, vor allem aber Unfallfreiheit während der Bauphase. Gemeinsam freue man sich schon auf das Ziel der Entschärfung des Knotenpunktes und optimale Anschlussmöglichkeiten an die Staatsstraße 3259.

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